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Wie Logos auf uns wirken

Logo_BlogWie spielen Farben und Formen bei Logos in unserem Gehirn zusammen? Wie schnell setzt unser Gehirn die gesammelten Informationen und Eindrücke um und wie schnell reagieren wir darauf? Dies sind Fragen, die nun durch neueste neurowissenschaftliche Forschungen beantwortet werden können. Das Ergebnis ist verblüffend.

Farben und Linien wirken tagtäglich in Form von Logos auf uns ein und darauf reagiert auch unser Gehirn – und zwar sehr, sehr schnell: Kaum haben wir einen Blick auf ein Logo geworfen, steht auch schon fest, was wir davon und von der Marke selbst halten. Für diesen Vorgang benötigt unser Gehirn keine Sekunde!

Aktuelle Forschungsergebnisse aus der Neurowissenschaft zeigen, was genau im Hirn des jeweiligen Betrachters geschieht, sobald diese Eindrücke und Informationen verarbeitet werden. Genau dieses Zusammenspiel zwischen Farben, Formen und Bedeutungen eines Logos ist teilweise auch für unsere Entscheidungen zuständig; insbesondere wenn wir unter Stress oder Zeitdruck stehen.

Sobald unser Hirn ein Logo „sieht“, verknüpft es innerhalb von 400 Millisekunden über vier ultraschnelle Schritte alle Informationen miteinander, bis die eigene Meinung darüber gebildet wird:
1. Sieht man ein Logo, nimmt man anfangs lediglich die Farbe wahr. Anschließend erkennt das Gehirn auch Formen.
2. Diese Formen werden dann in einem zweiten Schritt so angeordnet, dass man das Logo auch richtig erkennen kann.
3. Sobald dies geschehen ist, werden diese Eindrücke im Gehirn den entsprechenden Erfahrungen zugeordnet, um nicht nur das Bild, sondern auch die Marke dahinter richtig erkennen zu können.
4. Zu guter Letzt werden die Marken mit den dazugehörigen Produkten gekoppelt. Dadurch können die Logos wiedererkannt werden.

Durch diesen Prozess werden anschließend – je nach Marke und hervorgerufenen Assoziationen – verschiedene Teile des Gehirns aktiviert. So werden beispielsweise bei Brands, die wir sehr gut kennen und andauernd wiedersehen, jene Bereiche im Gehirn aktiviert, die für die positiven Emotionen zuständig sind. Eindrücke von Marken, die wir kaum kennen, gelangen hingegen in die Regionen, die für negative Emotionen zuständig sind. Interessant ist außerdem, dass Marken, die wir mögen, jene Bereiche im Gehirn aktivieren, die wir für menschliche Beziehungen wie Freundschaft nutzen. So gesehen unterscheidet unser Gehirn kaum zwischen der Beziehung zwischen zwei Menschen und der Beziehung zwischen einem Menschen und einer Marke.

Außerdem können Brands auch unser Verhalten steuern und verändern: Als Wissenschaftler einigen Studenten das Apple-Logo zeigten, schnitten diese beispielsweise bei einem Kreativitätstest besser ab, als jene, die zuvor das IBM-Logo gesehen hatten.
Die Wirkung eines Logos sollte also keinesfalls unterschätzt werden.

Quelle: http://t3n.de/news/infografik-hirn-logos-reagiert-572948/logos-reaktionen-infografik-logomaker-how-your-brain-sees-a-logo/

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